Chronik der Keferfeldschule

 

Die Anfänge der Keferfeldschule gehen auf das Jahr 1908 zurück. Damals wurde im "Schleichlgut", das wir heute als Weingut Schenkenfelder kennen, eine "Notklasse" errichtet, die zur Volksschule Leonding gehörte. In dieser Klasse wurden damals 55 Schüler unterrichtet.

1912 wurde die heutige Keferfeldschule eröffnet. Sie hatte vier Klassen, in denen alle acht Schulstufen unterrichtet wurden. Ein Zimmer im Erdgeschoß war als "Kirchenzimmer" eingerichtet. Dort wurden die Schulmessen abgehalten.
    

In den Ferien 1941 wurde das Schulhaus an das städtische Kanalnetz angeschlossen und eine Wasserleitung installiert. Das Wasser musste nun nicht mehr aus dem alten Ziehbrunnen im Schulhof geholt werden und man erfreute sich an den modernen Wassertoiletten.

Im 2. Weltkrieg wurde die Schule schwer beschädigt. Der Unterrichtsbetrieb wurde immer mehr eingeschränkt und schließlich ganz eingestellt. Das Schulhaus diente nun als Auffanglager für Bombengeschädigte. Im September 1945 wurden die ärgsten Kriegsschäden am Gebäude langsam beseitigt und der Unterricht mit sechs Klassen wieder begonnen.

1958 kaufte die Stadt Linz die Schule für 1 500 000 Schilling und gab ihr den Namen Keferfeldschule.

 

Ein guter Überblick über die weitere Entwicklung unserer Volksschule findet sich im Bericht über die Jubiläumsfeier "100 Jahre Keferfeldschule" (Link dazu links)